Kunst (Musik und der Rest)

Samstag, 28. Juni 2008

Fuge (Edition: Selbstzweifel)

Die Frage ist warum ich das tue, und die Antwort ist, ich habe keine Ahnung. Also: Ich habe ausgemacht als Dankeschön, ich schreibe ein Musikstück, und habe das auch getan. Eine Guige und Fuge. Ok. Ich finde ja beide klingt ganz lustig und definitiv besser, als die Sachen, die ich noch vor ca. 3 - 4 jahren zusammengebracht hääte, aber im Allgemeinen bin ich ein wenig ... na ja überfragt.#
Ich meine wirklich - w i r k l i c h - kontrapunktische Stücke sind schwer zu schreiben, und hören sich schwer an. Sind nicht leicht nachzuvollziehen. Die vielen lustigen kleinen Sachen, die ich geschrieben habe, also in den letzten 2- 3 jahren, sind wirklich gut, einfach weil sie wirklich lustig sind. Einfacher Rhytmus, einfacher aufbau, relativ einfache harmonik.
Das hier ist schon ein wenig anders.
Schwieriger eben.
Besser?
Ich meine: Was ist in musikalischen Überlegungen das Beste?
Was gefällt?
Was möglichst verständlich ist?
i.e.: Pop Song?
Oder was schwieriger ist?
Und wenn es dann einen Grad von Schwierigkeit erreicht hat, dann ist es eben nicht mehr lustig.
Schwierig.

Dienstag, 20. November 2007

Warum Händel kein Chinese war

Wir versuchen jetzo so etwas wie e - learning.
Ich zum Beispiel lerne noch immer nicht rechtschreiben.
Im Zuge dessen versuchen wir das vormalige posting über den Unterschied den einzelne Musikstücke in unserem Erfahren machen festzustellen.
Also:
Stellen wir uns vor wir haben ein Stück von
Händel (gack gaaaack)
vor uns, und wir stellen fest, das hat aber viele Noten. Und dann fragen wir uns, was der Unterschied zwischen Händel und den Chinesen ist:
Die Chinesen, i.e.: Menschen die pentatonisch, also nur mit fünf Tönen, komponieren haben wenig Töne, also eben fünf.
Das Stück kann wirklich lange sein, aber five it is.
Nun hat aber Händel, im besonderen in einem Moll Stück AUCH WENN ER NICHT MODULIERT, wieviel?
D - Moll: D, E, F, G, A, B, C + (!) H (erhöhte terz der vierten Stufe) + Cis (erhöhte fünfte Stufe, Leitton), also neun. (Um vier mehr als er gehabt hätte, wäre er ein Chinese gewesen.)
Gut, aber es klingt doch so chinesisch, und die Frage ist warum?
Und das führt zu der Frage, was ist chinesisch: und die Antwort ist die gewisse Süße, die fünf gestalpelte Quinten erzeugen: D A E H Fis, macht die Sache so gebunden, da die Quinten so picken, dass andere Sache gleich werden: Diese Musiksprache kennt keine wirklichen Dissonanzen, da es keine kleinen Sekunden gibt, die sind erst ab sechs Quinten zu haben, und die großen bei so vielen Quinten nicht wirklich ins Gewicht fallen. (Mann stelle sich das mal im dreistimmigen Satz vor, e fis d wäre harsch, aber alles andere ...)
So, und bei Händel ist das nicht so aber schon so.
Also es gibt bei Händel definitiv chromaische Schritte, Moll Neuntonhaftigkeit, aber es klingt doch so chinesisch.
Wie z.B. aber, Vorwarnung: das ist nicht so gut, da die Dame a) mit Pedal spielt, und b) die Saraande nach den zwei Variationen wierhohlt, was für Beethoven typisch, für Händel aber nicht statthaft ist.
Ich hab das selbst gespiel, und dann klingt es a) ohne youtube rauschen und b) noch viel "süßer".
Gut, warum?
Und die Antwort ist: Stufengang, wenn mal soetwas in die STufen (wie 1,4,5, usw.) zerlegt, so wird man sehen, das Händel sehr wohl pentatonisch komponiert, nur nicht in Tönen , sondern in Stufen.
(Ich habe andere Sarabanden in denen das noch deutlicher wird: alle Stufen pentationisch angeordnet, nicht nur 1,4,5 wie üblich, sondern mehr. Aber eben alle pentatonisch.)
Faszinierend.
Der Unterschied zwischen Händel und den Chinesen ist, dass er einen Unterschied zwischen Präsentation (gespielten Tönen) und bedeutung (Stufengang) machen kann und die nicht.
UIUIUIUIUIUIUIUIUI
Währe es nicht zwölf Uhr nachts, würden sich jetzt dutzende kulturhistorische Megatheorien anbieten.

Nachdenken über Musikstücke

Jetzt habe ich einmal für einen Moment ein Problem. Ich muss lernen zwei Sachen genau von einander zu unterscheiden.
  1. Ob ich etwas erkenne, weil ich im Stande bin es aus allgemeinen Merkmalen zu rekonsturieren.
  2. Ob ich etwas erkenne, weilch es wiedererkenne
Schwierig.
Versuchen wir einmal zu verstehen, wie ich das mache.
Ich erkenne etwas wieder, dass ich schon einmal gehört habe, weil....
  1. Weil ich mich so gut erinnere
  2. Weil ich es so oft gehört habe
  3. Weil es aus irgend einem Grund von seiner Art und Weise her sich zu merken eignet.
gut, also ich nehme 1 & 2 als offensichtlich an und frage nach 3.
Offensichtlich ist das das interessante, und hier fällt mir zunächst ein, dass eine besonders einfache oder eingängige Melodie sich dazu eignet wiedererkannt zu werden.

(Es ist 3h in der früh. Ich muss jetzt schlafen gehen. Mehr morgen Abend.

Samstag, 10. November 2007

Bruckner IV: Die Gegenwart der Ewigkeit

So, und da es so lustig ist, versuchen wir es noch einmal:
Und zuerste versuchen wir uns an die Debatte zu erinnern, einfach, damit klar ist, was ich verstanden haben, und was p.t. Hr. Steppenhund gemeint hat.
Was nicht notwendigerweise dasselbe ist.
Also:
  1. Ich war in einem Konzert.
  2. Habe dort Brickners neunte Syphonie gehört.
  3. Habe gemeint, der Dirigent hätte den einzelnen Passagen zu wenig Raum gegeben
  4. Dies erschient mir deswegen ein so ernstes Vergehen, da ich glaube, dass diese einzelnen Passagen bei Bruckner das Wesentlich sind.
  5. Im Gegensatz zur Unwesentlichen Form.
  6. Aber nein, aber nein sagt der Herr Steppenhund, die Form ist bei Bruckner deutlich zu erkennen.
  7. Aber ja, auch wenn deutlich soetwas wie eine Form zu erkennen ist, heißt das ja nicht, dass die auch wirklich effektiv ist
So und ketzt stellt sich die Frage, was denn eine effektive Form sei, und was eine nicht effektive Form sei.
Und ich habe da eine Idee.
Bruckner 8. Synphonie, erster Satz, Aufnahme ". Furtwängler (Wien Musikverein 18.10. 1944 NaziNaziNaziNazi, es tut mir leid, aber wirklich)
Na wie dem auch sei ab etwa 5:30. Die Furtwängleraufnahme erscheint mir als langsam, wenn jemand eine andere hat dann wahrscheinlich früher.
Was geschieht?
Es passiert Musik, und die bleibt dann plötzlich stehen. Geigen halten einen Ton aus: Zuerst ein Blechblasinstrument und dann ein zweites spielen ... nicht viel, mehr eine etwas wie eine Akkordzerlegung, ...
der Eindruck den die Stelle macht ist magisch, wortwörtlich ist hier die Zeit stehen geblieben;
dies da die Menschen Zeit hören indem sie sich an etwas festhalten, wie etwa einer Uhr oder einem Rhytmus, und so es soetwas nicht mehr gibt, gibt es auch keine Zeit mehr.
Und das ist es, was Bruckner aufhebt.
Er gibt uns Zeit; und dann stoppt er die Zeit, und dann kommt sie wieder; und es wäre interssant Eure Reaktion zu hören: Kommt Euch das Ende dieser Passage nicht vor wie, wenn wir mit einem Flugzeug fliegen, und dann für einen Moment keine Schwerkraft spüren, und dann die doppelte Schwerkraft spüren?
Für einen Moment kann man nicht einmal feststellen in welchem Ajhrundert man sich befinden, und dann wird es schon schrecklich spätromantisch. Und das ist was ich meine: NIE in einer (frühen, die späten sind ein ganz anderes Kapitel) Sonate von Beethoven verlieren wir die Zeit selbst.
Damit soll nachgewiesen werden, dass die einzelnen Passagen eine Bedeutung haben, sie sie so herausstreicht, dass von einer Struktur nicht mehr gesprochen werden kann. Eine Phrase geht in eine andere über, und diese in eine dritte, aber diese haben für sich selbst so eine Bedeutung, dass sie "das Ganze" schlicht ertränken.

Montag, 5. November 2007

Bruckner III (Einwände und Antworten)

In einer Kommentar meint Steppenhund, "Bruckner" habe "den Sonatensatz zum Exzess betrieben", es sei also nicht ganz richtig zu sagen, dass ...
Aber: eigentlich glaube ich nicht wirklich etwas gegenteiliges Behauptet zu haben. Auch ich glaube, dass das so ist, aber das heißt nicht, dass das so ist wie bei beethoven.
Ich meine ich höre wohl, ein Thema, ein zweites Thema und gelegentlich auch ein drittes, und ich höre, dass die immer wieder kommen, aber das heißt nicht, dass das aus der Sache eine Einheit macht. Und darum geht es.
Um die Einheit der Sache.
Bei Beethoven, mehr noch als bei Mozart, ist so ein Satz als ein Satz gedacht, innerhalb dessen es eine klare Entwicklung gibt. Man höre sich mal den ersten Satz der Appassionata an. (Selbst wenn der rein technisch nicht ganz so aufgebaut ist) Wir haben eine Themenvorstellung, wir können diese deutlich von dem nächsten Abschnitt unterscheiden, welcher nicht so wild ist, wie der der auf ihn folgt, und so weiter, bis zum Exzess. D.h. was hier vorgenommen werden soll ist eine Steigerung, noch einmal: eine Steigerung.
Und das macht eine Orientierung möglich.
Und eben das fehlt bei Bruckner.
Die einzelnen technischen Deteils sind, wie Steppenhund das sagen würde, exzessiv aufgebaut. Wie wäre es mit primitiv? Man vergleiche einmal die sehr kunstvoll und witzig aufgebauten Alberti Bässe Mozarts.
(Ein Alberti Bass ist soetwas wie eine Dreiklangszerlegung, auch wenn nicht immer ein Dreiklang zerlegt wird.)
Und Bruckner? Repetitiv und primitiv, die einfachsten zerlegungen, imer und immer wieder endlos wiederhohlt.
Warum?
Weil sie einem ganz anderen Zweck dienen.
Weil die einzelnen musikalischen Ereignisse nicht mehr so aufgebaut sind, dass kunstvolle Begleitungen verlangt, oder aber auch nur nützlich wären.
Genau so ist das mit den einzelnen Formen; die dienen einem ganz anderen Zweck, eben einer Abfolge, aber nicht mehr einer Reihung, von Ereignissen.
Und das ist der witz; wenn man sich die neunte (insb. den zweiten und dritten Satz anhört), dann gibt es Ereignisse, die heraustreten, wunderschöne Sachen, aber nicht mehr zweckgebunden. Die sind nicht da um etwas einzuleiten, oder abzuschließen, die sind einfach da.

Bruckner II

All diese, bereits unterbreiteten Ideen, welche soetwas wie eine Sonatenhauptsatzform ergeben sollen, haben einen wesentlichen Zusatz, nämlich den der Zeit.
Musik, im Gegensatz zur Malerei findet in der Zeit statt, und wir erfaheren, wenn wir uns mit Bruckner beschäftigen einiges über diese.
Zum Beispiel Beethoven.
Eine Exposition, also die Vorstellung von Themen in einer Sonate von Beethoven klingt genau so, wie die Vorstellung von Themen in einer Sonate klingen soll, und die Durcharbeitung der Themen, ebenso wie der Schluss einer solchen Sonate klingen ebenso genau so, wie sie klingen sollten.
D.h.: sie haben etwas typisches.
D.h.: sie können identifiziert werden,
und das heißt, wir können uns zurecht finden, wir sie entweder in der Themenvorstellung, oder nach der Themenvorstellung, oder sonst wo, aber immer eben wo.
Wie gesagt, wir können uns zurecht finden.
Und eben das können wir bei Bruckner nie machen, wir können ihn nie verstehen, wir können nie sagen wo wir sind, oder wir sind immer nirgendwo.
Die einzelnen Abschnitte, obwohl deutlich als von einander abgetrennt vertstehbar, sind nie wirklich in einer übergeifenden Ordnung. Ein klassischer Sonaten Satz konzipiert ein nacheinander, Bruckner bloß ein nebeneinander.
Was auch schön, wunderschön ist.
Es ist eine Art von Verlust. Wir verlieren etwas, die Wirklichkeit, unser Gefühl für Zeit, und letzen Endes uns selbst.

Donnerstag, 1. November 2007

Bruckner

Thomas (nicht der Thomas der eine Tenorette ist, sondern der Thomas, der ein Medienwissenschaftler ist) hat Karten besorgt, und wir beide haben uns heute im Musikverein ein Stück von Ligety (ich hoffe, der schreibt sich so) und dann die neunte Synphonie von Bruckner angehört.
Immens. Franz Welser Möst hat das Cleavelend Synphnie Orcherster dirgiert, und hat dies schlicht nicht so gut gemacht, wie Furtwängler. Ich besitze eine Furtwängler Aufnahme aus 1943 oder 44, (made in Nibelungen Country) und der schafft es die "schönen Stelle" klar und deutlich heraus zu bringen, was W M schlicht nicht schafft. Er eilt durch diese hindurch und es stellt sich nicht wirklich ein Gefühl der Schönheit ein.
Nicht wirklich.
Was schade ist, so denke ich mir, denn gerade eben dies ist doch, was wir wollen, wenn wir diese Art der Musik hören.
Let me explain.
Wir habe soetwas wie die Idee eines Sonatenhauptsatzes.
Für alle solche, welche sich
a) vor diesem Wort fürchten
b) nicht wirklich mit den theoretischen Konzeptionen der klassischen Musik bekannt sind:
Ein klassisches Musikstück hat zwei Themen, im einfachsten Fall zwei Melodien. Von denen ist zumeist verlangt, dass sie nicht ähnlich sind. Ein schnelles und ein langsames Thema währe ein Klassiker, ein Thema in Dur, und eines in Moll ein weiterer.
Dies werden zunächst in ihrer einfachsten Form vorgestelt, und dann eines nach dem anderen entwicklet:
Also:
ein Thema: A
zweites Thema: B
erste Entwicklung: AA+A
zweite erste Entwicklung: B*B"B
erste zweite Entwicklung: A(rgh) A(rgh) AiAiiiiiAAAAA
zweite zweite Entwicklung: B(rrr) BB(ririririr) B :)
und so weiter.
bis zum Schluss, an den das erste Thema (A) und dann das zweite Thema (B) noch einam in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederhohlt werden.

Sonntag, 29. Juli 2007

Silence

Sogenannter ewiger Klassiker
Depich Mode enjoy silence
eine Art von Kompositorischem Ideal, variiert diese Musik doch die Idee einer Passacaglia, so zwar, das ein mittelthema einem instrument zu geordnet wird, und ein unm das andere Mal diesem immer wieder kehrende Figuren zugeführt werden.
So zwar, dass diese keine Thematische entwicklung ergeben, sonder dem Hauptrhytmus immer wieder zur Seite gestellt werden, als wären sie nur als illustrationen desselben gedacht.
Interessante Idee.
Cool Style, oder.
Nicht soetwas wie Bewegung, nicht weil dies in einem Lied halt eben überhalb der Fähigkeiten der menschen stehen würde, die dies komponieren, sondern, da dies nicht zum Konzept passen würde.
Faszinierend.
Und dann während der Gesangspausen, sozusagen während der zwischenspiele, Beschleunigung durch einfaches ausfüllen von Achteln. (Oder Sechzehntel, wie auch immer das notiert ist.) In den meisten Fällen ändert sich überhaupt nicht. Immer die gleichen Noten. Die kälteste aller beschleunigungen.
Hohl.
Aber hier beabsichtigt, und zum Stylum alles weiteren passend.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Verständnisproblem

Sibelius ist wirklich schwierige, und das ist so eine Sache.
Ich war heute im Konzerthaus, auf einer Karte meiner Mutter, die mir gesagt hat, diese wäre für den Musikverein.
Im Musikverein wurde ich auf diese Art und Weise angesehen, und mir wurde gesagt, ich solle ins Konzerthaus gehen.
Habe ich gemacht.
Also es war Sibelius, eine Suite, dann Tschaikoffski, und dann wieder eine Sibelius, eine Synphonie.
Schwierig.
Wie soll ich dass verstehen. Keinerlei organisation. Nicht wirklich eine formale Gestaltung.
Das ist die Schwierigkeit.
Wir verstehen Musik nur anhand der logischen Strucktur, welche diese hat,
das sieht man an Chopin,
kaum ein anderer Komponist ist so direkt logisch, dermaßen strukturiert.
Und es ist ein Irrtum Verwirrtheit mit Gefühlen zu verwechseln.
Ansonsten Musik unfassbar Instrumentiert,
Orchester wirklich gut.
Das Denken kann wandern gehen.
In meine Fall
konnte ich über Babylon 5 nachdenken.

Montag, 30. April 2007

Werbeeinschaltung für Theather

1) Schreibe ich Theather immer noch mit zwei th´s
2) Hat der Thomas ein tolles Theatherstück, über Liebe und Shakespeare, und das ist alles wirklich wirklich sexy, und und es ist viel SEX dabei, also solltet ihr das Alles wirklich mögen.
davon abgesehen,
3) 2.,3.,4 Mai wird noch gespielt, es beginnt immer um 20:45, und es wird im Nestroyhof gespielt, dass ist direkt an der Praterstraße.
4) Das war eine Werbeeinschaltung,
5) die VIEL SEX versprochen hat,
und
6) ich sollte vielleicht nicht in die Werbebranche gehen.
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eines ist das sein

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